Medal of Honor: Airborne | Xbox 360
Der erste Teil der Medal of Honor-Reihe aus dem Hause EA ist nun endlich für die Xbox 360 erschienen. In unserer Redaktion ist pünktlich ein Testmuster per Fallschirm gelandet und wir wollen euch in unserem Test zeigen ob der neue Teil der Serie mit neuen Ideen etwas taugt und an die alten Erfolge der Reihe anknüpfen oder es zum Abschuss freigegeben werden kann.
Seite 1: Alles gute kommt von oben, Pimp my Gun, K.I.
Seite 2: Multiplayer, Sound und Steuerung, Grafik
Seite 3: Fazit, Pro / Kontra und Wertung
Alles gute kommt von oben!
In der Kampagne verschlägt es euch natürlich, wie immer bei MoH in die Situation des Zweites Weltkriegs und ihr schlüpft diesmal in die Rolle von Boyd Travers, einem Private First Class der 82. Luftlandedivision. Bei jeder der 6 Missionen springt ihr aus einem Flugzeug ab und habt nach dem Absprung die komplette Kontrolle über eurer Fallschirm und könnt überall auf dem Schlachtfeld landen. Nach einem kleinen Absprung Training verschlägt es die Airborne Truppe gleich ins Kriegsgeschehen nach Europa und eure erste Mission auf Sizilien beginnt wo ihr mehrere Flakstellungen ausschalten müsst.
Im weiteren Verlauf der Kampagne geht euer Kampf durch Europa weiter Richtung Norden bis ihr schließlich nach Deutschland kommt und eine große Festung bezwingen und zerstören müsst: der „Flakturm“. Außerdem kämpft ihr unter anderem noch in Holland und auch im Ruhrgebiet und müsst wie immer die deutschen Truppen zurückschlagen.
Vor jeder Mission wählt ihr eure Sekündar und Primärwaffe aus und nach dem ihr aus dem Flugzeug abgesprungen seit habt ihr die vollkommene Kontrolle und könnt euch aussuchen auf welchem Fleck des Geschehens ihr landen wollt. Dadurch bietet bringt das Spiel eine große Weitläufigkeit der Levels mit und ist somit interessanter für Spieler um verschiedene Taktiken auszuprobieren.
Was einen auf der Verpackung versprochen wird ist nicht ganz so, denn leider kann man nicht über die gesamte Karte schweben und am Ende des Levels landen da man nicht gerade sehr hoch abspringt, aber das Abspringen ist so gemacht das man schon verschiedene Landepunkte einnehmen kann ob Haus oder Feld es ist euch überlassen.
Die Zwischensequenzen vermitteln leider keine richtige Story, denn jede Mission knüpft an die nächste an. Man hat nur eine Besprechung dann sitzt man im Flugzeug und springt ab, also es gibt keine Story, man erfährt nicht wer man ist oder warum man in diesen Einsatzgebiet kämpft. Nach so einer langen Entwicklungszeit hätte ich mir mehr Tiefgang erwartet, eine richtige Story und gute Zwischensequenzen und schon wäre es ein perfektes Spiele/Film Erlebnis gewesen. Aber nicht das ihr denkt Medal of Honor: Airborne ist schlecht nein, auch wenn dies Kritikpunkte sind gibt es auch positives zu Berichten…
Pimp my Gun und die KI…
Im Spiel werden eure Waffen immer und immer wieder verbessert durch gezielte Schüsse wie auf den Kopf aber auch normale Treffer verbessern eure Waffen was man anhand eines blauen Balken in der Waffe auf dem HUD rechts seht. Die Verbesserungen sind von Waffe zu Waffe unterschiedlich. Ein Karabiner bekommt zum Beispiel eine höhere Präzision oder ein Zielfernrohr und andererseits kriegt ein Thompson-Maschinengewehr eine bessere Schulterstütze um den Ruckstöß zu vermindert oder später noch ein Trommelmagazin für höhere Munitionskapazität.
Die KI bei MoH Airborne ist nicht gerade allzu Klug denn die Gegner rennen eigentlich nur von Deckung zu Deckung und gucken dann mit ihren Köpfen zum Beispiel über Sandsäcke oder Ecken und schießen auf einen und wenn man mal zu nah kommt schlagen die Gegner einen wie verrückt.




