Frontlines: Fuel of War | Xbox 360
Endlich hat es der erste Multiplayer Kriegsshooter „Frontlines: Fuel of War“ aus dem Hause THQ und der Entwickler „KAOS STUDIOS“ auf die Xbox 360 geschafft, um der beliebten Battlefield Reihe Konkurrenz zu machen?! Ob es die KAOS STUDIOS mit Frontlines: Fuel of War schaffen den König aller Kriegsshooter Battlefield vom Thron zu stossen oder nur einen kleinen Kratzer hinterlässt, erfahrt ihr jetzt in unseren ausführlichen Test zu „Frontlines: Fuel of War“ für die Xbox 360“
Seite 1: Die Story, Singleplayer und Multiplayer
Seite 2: Grafik, Sound, Steuerung, Fazit, Pro / Kontra und Wertung
Story
Frontlines versetzt euch in die Nahe Zukunft des Jahres 2025 in ein modernes Kriegsszenario in der die global verfügbaren Rohstoffe nahezu erschöpft sind. Mit der schwindenden Grundlage für das weltweite Wirtschaftssystem bricht die gewohnte Ordnung zusammen! In dieser chaotischen Situation versuchen die beiden verbliebenen Supermächte die Kontrolle zu behalten und geraten aneinander.
Singleplayer
Die beiden Supermächte die gegeneinander auf den riesigen Schlachtfeldern zu Hause sind, sind einmal die Rotsternkoalition (Russland, China u.v.m) und die Westkoalition (USA, Europa u.v.m.).
In der Kampagne steht ihr auf der Seite der Westkoalition und dort spielt ihr als Führer in der Spezialeinheit der sogenannten „Stray Dogs“ um die letzten Ölreserven auf der Erde zu erobern. Die 7 Kapitel umfassende Einzelspielerkampagne ist gut inszeniert aber es fehlt gleich von Anfang an das gewisse Extra und ein wirklicher Wow-Effekt ist nicht zu erkennen.
Die Inszenierung ist gut gelungen mit taktischen Funksprüchen und vielen Fahrzeugen und Soldaten auf dem Schlachtfeld. In den Missionen müsst ihr zum Beispiel Ölraffinerien erobern, mit Panzern andere Panzer zerstören oder euch alleine als Scharfschütze Vorposten der Feinde zerstören. Wie auch im Multiplayer müsst ihr in der Kampagne „Flaggen“-Punkte a la Battlefield 2 einnehmen.
Der größte Nachteil in der Kampagne ist wie bei vielen Shootern die K.I. der Gegner und so auch ist Frontlines: Fuel of War ein Paradebeispiel das die K.I. grottenschlecht ist. Die Gegner laufen einfach drauf los, nehmen keine Deckung, gar nix machen Sie ausser auf den Spielern schiessen und sind dann nur Kanonenfutter. Da die Gegner zu dumm sind, treten sie für den Spieler dann natürlich in Überzahl auf um die riesige K.I. Schwäche wett zu machen. Aber dies war bei solch einen Shooter wie Frontlines auch nicht zu erwarten denn das Hauptaugenmerk liegt hier auf dem Multiplayermodus.
Multiplayer
Im Multiplayer kann man sich auf 8 Karten mit dem ganzen Arsenal austoben. Es gibt kleine bis große Karten und 5 verschiedene Klassen und 4 Ausrüstungspakete mit kleinen fernsteuerbaren Fahrzeugen, kleinen Dronen und diese sind alle mit explosiver Bewaffnung bestückt. So kann man sich in eine Ecke hocken und z.B. von oben mit einer Drone auf einen Gegner zufliegen und diesen in die Luft sprengen. Diese Ausrüstungen stehen euch nicht von Anfang an zur Verfügung sondern bekommt ihr freigeschaltet ( auch Luftschläge ) wenn ihr Gegner tötet oder Punkte auf der Karte einnehmt
Was wir noch erwähnen müssen ist, das es leider nur einen Spielmodus indem man Flaggenpunkte einnehmen muss damit sich dann die Frontlinie weiter Richtung gegnerische HQ versetzt im Multiplayer bis jetzt gibt.
Ob sich Frontlines: Fuel of War lange über Xbox Live bei der großen Multiplayer Konkurrenz wie Call of Duty 4, Halo 3 und bald Battlefield: Bad Company halten kann wird die Zukunft zeigen. Das Potential ist da, nun müssen die KAOS STUDIOS das Projekt mit neuen Inhalten am Leben erhalten und Spieler sich dafür begeistern lassen.
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