Battlefield 1943 | XBOX 360

Wer kennt Battlefield 1942 auf dem PC nicht? Der 2. Weltkriegs Shooter hat es nach seinem neuesten Ableger Bad Company nun auch das Remake oder sozusagen der Nachfolger von Battlefield 1942 als Arcadetitel auf die Xbox 360 geschafft. Battlefield 1943 heißt der heiß erwartete Titel den es als circa 550 MB großen Download für rund 13 Euro gibt. In unserem Test erfahrt ihr was der Titel für die Xbox 360 alles zu bieten hat und ob sich der Kauf lohnt.

Seite 1: Das Spiel an sich,Story, Die Klassen, Belohne mich, Zu Luft, Wasser und Boden, Belohnungen, Grafik, Sound, und Steuerung
Seite 2: Fazit, Pro / Kontra und Wertung

Das Spiel an sich

Von vorn herein ist zu sagen das Battlefield 1943 ein reines Online Multiplayer Spiel ist. Der Schauplatz des Spiels sind die Kämpfe des 2.Weltkriegs im Pazifik zwischen den Ländern USA und Japan. Es gibt zwar allesamt nur 3 Maps aber die haben es in sich: Spannende und immer wieder aufregende Kämpfe könnt ihr auf den Karten Wake Island, Iwo Jima und Guadalcanal erleben.
Bei allen Maps außer auf Guadalcanal starten beide Fraktionen von Flugzeugträgern aus mit Landungsbooten und Flugzeugen um soviel wie möglich Flaggenpunkte auf der Insel einzunehmen um die Tickets der Gegner zu verringern. Tickets verringern sich neben dem töten von Gegner auch stetig wenn ein Team die Mehrheit der Flaggen eingenommen hat.
Die maximale Spieleranzahl auf den Maps beträgt 24, das bedeutet das maximal 12 gegen 12 Matches ausgetragen werden können.

Die Klassen

Wenn ihr ins Spiel einsteigt habt ihr die Wahl egal ob auf Seiten der USMC ( United States Marines Corps ) oder der IJM ( Imperial Japanese Marine ) zwischen 3 Spielerklassen zu wählen.
Der Schütze (Rifleman) ist mit einem halbautomatischen Gewehr ( M1 Garand bzw. Type 5 ) ausgestattet und kann weiterhin mit auf das Gewehr aufsteckbare Gewehrgranaten abfeuern. Des weiteren besitzt er Granaten die mit der Hand geworfen werden können und ein Bayonett was auf der Waffe aufgesteckt ist um Gegner im Nahkampf zu eliminieren. Alles in allem ist diese Klasse die Beste des Spiels und ist am besten für mittlere Distanzen geeignet.
Der Infanterist ist speziell für kurze Distanz Kämpfe geeignet und ist mit einer automatischen Maschinenpistole ( Thompson bzw. Type-100 ) und einer Bazooka gegen Fahrzeuge ausgestattet. Weiterhin besitzt er auch Handgranaten und einen Schraubenschlüssel der für das Reparieren von Fahrzeugen und das niederschlagen von Feinden benutzt werden kann.
Als letzte Klasse gibt es noch den Scharfschützen ( Scout ) der wie der Name schon sagt aus sicherer Entfernung Feinde präzise eliminieren kann. Er ist bewaffnet mit einem Präzisionsgewehr ( Springfield bzw. Kar98 ) und besitzt als Zweitwaffe noch eine Pistole. Statt Granaten hat dieser mehrere Ladungen Sprengstoff die fern gezündet werden können sowie als Meelee-Waffe hat der Scout ein scharfes Katana parat.

Belohne mich!

Natürlich werdet ihr für eure Kills, ähnlich wie in Battlefield Bad Company belohnt mit Erfahrungspunkten durch Eliminieren von Gegner, einnehmen von Flaggen, Kopfschüssen, Fahrzeugkills und ähnlichem. Immerhin sind die Punkte die ihr bekommt nich für’n Fuchs sondern dadurch steigt ihr in eurem Rang auf. Insgesamt wurde das Spiel mit 50 Rängen bestückt und bis ihr den höhsten Rang erreicht muss man schon gute 40 Stunden in das Spiel investieren abhängig von der Fähigkeit.
Natürlich habt ihr in Battlefield 1943 die Möglichkeit einen Squad mit eueren Freunden zu bilden oder einem zufälligen Squad beizutreten, nur diesmal wurde das ganze um einiges verbessert.
Das Spiel bietet noch mehr Features wie zum Beispiel das Air Raid. Das Air Raid befindet sich in einem kleinen Bunkergebäude den man begehen kann und wenn ihr drin seit wechselt die Sicht zu 3 Bombern in der Luft die ihr steuern und dann bomben abwerfen könnt an einem beliebigen Punkt auf der Karte. Aber aufgepasst, gegenerische Kampfflugzeuge und Flaks am Boden können eure Bomber vom Himmel schießen.
Was zu erwähnen ist das sich die Gesundheit wieder regeneriert denn sobald ihr angeschossen wurden seit, dann in Deckung geht und keine weiteren Treffer abbekommt dann regeneriert ihr euch wieder. Die Munition die ihr mit euch tragt ist auch unbegrenzt ausschließlich die Granaten und Raketenmunition braucht eine gewisse Zeit bis sie sich wieder füllt. Dieses Extra, dass jeder eigentlich unendlich Munition besitzt trägt stark zum Balancing des Spiels.

Zu Luft, Wasser und Boden

Keine Zweifel, es gibt wieder etliche Fahrzeuge. In der Luft könnt ihr Flugzeuge selber fliegen und gefährlich Duelle in der Luft mit anderen Piloten liefern. Über dies könnt ihr auch 2 bombige Geschenke für die gegnerischen Bodentruppen abwerfen.
Zu den Wasserfahrzeugen gehört einerseits der Flugzeugträger den ihr aber im Gegensatz zum PC Pendant diesmal nicht steuern könnt. Die Landungsboote sind mit 2 großkalibrigen MGs bestück und können weiterhin Soldaten ans Festland verfrachten.
Auf dem Boden gibt es Jeeps und Panzer. Die Jeeps sind klassische bestück mit Fahrerplatz, MG im hinteren Teil und einem Beifahrersitz aber nicht besonders ausreichend gepanzert und in diesem Gefährt sieht man öfter den virtuellen Tod im Gegensatz zu unserem geliebten Panzer. Als Panzerfahrer darf man sich glücklich schätzen und eine große Kanone benutzen um auch andere Panzer explodieren zu lassen und man hat als Sekündarwaffe noch ein Bord-MG für nervige Infanteristen.

Belohnungen und Trümmer

In Battlefield 1943 bekommt ihr bestimmte Belohnungen durch Aktionen wie zerstöre 50 Gegner mit dem Präzisionsgewehr oder zerstöre 3 Bomber in einem Spiel oder auch durch 25 Meelee Kills.
Diese Belohnungen werden unterteilt in POSTCARDS und STAMPS. Die Postcards sind Belohnungen die schwieriger zu erreichen sind und höhere Anforderungen besitzen. Die STAMPS sind Belohnungen die in einer erreicht werden müssen und haben somit einen geringeren Anforderungslevel.
Wie man es aus Battlefield Bad Company gewohnt kann man auch diesmal wieder alles zerstören: Häuser, Bäume, Sandsäcke, Mauern – alles muss dran glauben. Die Zerstörung ist aber verbessert wurden weil hier eine neue Art der Frostbite Engine aus dem Hause DICE zum Einsatz kommt.

Grafik, Sound, Steuerung

Die Grafik des Spiels ist großartig für einen Arcade-Titel in dieser Größenordnung und ist besser als von so manchem Vollpreisspiel. Der Sound ist sehr gut und realistisch gemacht wurden: Bäume knirschen und klappern beim umfahren, nah an einem explodierende Granaten treibt einen das Pfeifen ins Ohr, Waffensounds hören sich realistisch an und besonders das Pfeifen des Fliegers im Stürzflug gefällt mir besonders.

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